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Der letzte Überrest einer einst ummauerten Stadt

Grosses Glück hatte er, der Blasturm von Schwandorf. Mehr als ein halbes Jahrtausend hat er überstanden. Zum einen steht er nicht auf einer der vielbefahrenen Verkehrsadern der Stadt, sondern auf halber Höhe des Weinberges; dort war er niemandem im Wege - und die Spitzhacke verschonte ihn. Zum anderen ist er stabil gebaut, für einen Turmbau des ausgehenden Mittelalters recht geräumig, so dass man ihn zur Not auch als Wohnung einrichten konnte - und auch benützte. Auch das hinderte kühne Stadtplaner, den Abbruch von einem Tag auf den anderen durchzuführen. Schliesslich kam 1825 mit Ludwig I. in Bayern ein König an die Regierung, der den Gemeinden energisch verdeutlichte, dass man Zeugnisse der Vergangenheit erhalten müsse.

So steht der Turm noch heute neben der Auffahrt zum Weinberg, wuchtig, eindrucksvoll, der letzte augenfällige Überrest einer einst ummauerten Stadt. Ursprünglich hiess er Neuturm. Auf dem höchsten Punkt aller Befestigungsanlagen erbaut, diente er als Wachturm. Er besass keine Tordurchfahrt; der Türmer bewohnte die Räume hinter den schützenden Wänden.

Karte Stadt Schwandorf

Stadt Schwandorf - Stadt im Seenland

http://www.total-lokal.de/city/schwandorf/data/92421_49_01_16/Inmitten der Urlaubsregion Oberpfälzer Seenland liegt das Mittelzentrum Schwandorf mit einer über 1.000jährigen Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten. Im historischen Blasturm erblickte am 29.4.1812 der Komponist der Bayernhymne, Konrad-Max-Kunz, das Licht der Welt. Die flächenmäßig fünftgrößte Stadt Bayerns ist hervorragend an das überregionale Schienen- und Straßennetz angebunden. Das moderne Schwandorf bietet ein abwechslungsreiches Freizeit- und Kulturangebot, familienfreundliches Wohnen und qualifizierte Arbeitsplätze. 

 

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