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Bekanntmachung des Landkreises Schwandorf vom 04.02.2017;
Vollzug des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) und der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) Verdacht des Ausbruchs der Geflügelpest auf dem Gebiet der Stadt Schwandorf, Landkreis Schwandorf;

Verdacht auf Vogelgrippe in weiteren Fällen

Krondorf, Nittenau und erneut die Höllohe betroffen.

Nach der am 02.02.2017 in der Höllohe durchgeführten Keulungsaktion besteht der Verdacht des Ausbruchs der Wildvogel-Geflügelpest in weiteren drei Fällen im Land-kreis. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat bei den drei verendeten Stockenten und einem Bläßhuhn in Krondorf, einem in Nittenau aufgefundenen Schwan und einer Wildente, die un-mittelbar außerhalb der Höllohe tot aufgefunden wurde, Aviäre Influenzaviren des Subtyps H5 labordiagnostisch nachgewiesen.

Am 04.02.2017 ist der Verdacht auf Geflügelpest bei Wildvögeln amtlich festgestellt worden. Weitere Untersuchungen zur näheren Differenzierung, ob es sich wie in der Höllohe um die hochpathogene Form handelt, laufen derzeit am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald. Das Veterinäramt hat umgehend die erforderlichen Maßnahmen laut Geflügelpestverordnung ergriffen. Sperrbezirke und Beobachtungs-gebiete werden eingerichtet.

Als weitere Vorsichtsmaßnahmen bleiben für den gesamten Landkreis Schwandorf das verfügte Ausstellungsverbot und die Aufstallungspflicht in Kraft. Das Landratsamt weist darauf hin, dass Geflügelhalter, die ihren Bestand noch nicht dem Veterinäramt gemeldet haben, dies schnellstmöglich nachholen sollen.

Auch Kleinbetriebe müssen gemäß einer Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zusätzliche Biosicherheitsmaßnahmen einhalten. Es bestehen Aufzeichnungspflichten über die Zahl der verendeten Tiere und über die Gesamtzahl der gelegten Eier pro Bestand. Geflügelhaltungen dürfen nur mit Schutzkleidung betreten werden. Es ist besonders darauf zu achten, dass das Schuhwerk beim Betreten und Verlassen von Geflügelställen gewechselt wird. Beim Ein- oder Ausstallen von Geflügel sind Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen. Die Ställe sind gegen unbefugten Zutritt zu sichern.

Es ist unerlässlich, den direkten und indirekten Kontakt (über Kot, Einstreu, Futter, etc.) von Hausgeflügel zu Wildvögeln zu vermeiden. Das vermehrte Auftreten von Todesfällen bei Geflügel und Wildvögeln ist dem Veterinäramt unter der Telefon-nummer 09431 471-231 oder -236 zu melden.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, verendetes Wassergeflügel (Wildenten, Wildgänse, Schwäne usw.) und Wildvögel (Möwen, Reiher etc.) nicht ohne Schutzhandschuhe zu berühren. Des Weiteren wird empfohlen, Hunde und Katzen nicht frei laufen zu lassen. Bei weiteren Fragen erteilt das Veterinäramt Auskünfte.

Hunde sollten beim Spazierengehen im Uferbereich angeleint werden. Jagende Hunde können Wildvögel aufschrecken und damit zu einer Virusverbreitung führen.

Der Verzehr von Geflügelfleisch, Eiern und sonstigen Geflügelprodukten ist nach derzeitigen Erkenntnissen und bei bestimmungsgemäßem Verzehr unbedenklich.


Im Gebiet der Stadt Schwandorf liegen

im Sperrbezirk die Ortsteile:

Schwandorf, Egidiberg, Fronberg, Löllsanlage, Naabsiegenhofen, Nattermoos, Prissath, Richt, Ettmannsdorf, Krondorf

im Beobachtungsgebiet die Ortsteile:

Schwandorf, Altenried, Auhof, Bubach a.d. Naab, Büchelkühn, Bügerlhof, Charlottenhof, Dachelhofen, Dauching, Distlhof, Doblergut, Egidiberg, Ettmannsdorf, Freihöls, Fronberg, Gögglbach, Grain, Gut Sitzenhof, Haarhof, Hartenricht, Haselbach, Höflarn, Holzhaus, Irlaching, Irlbach, Irrenlohe, Kager, Kapflhof, Klardorf, Krainhof, Kreith, Krondorf, Kronstetten, Krumbach; Krumlengenfeld, Lindenloh, Löllsanlage, Moserhütte, Münchshöf, Naabeck, Naabsiegenhofen, Nattermoos, Neukirchen, Neuried, Niederhof, Obersitzenhof, Prissath, Richt, Scheckenberg, Siegenthan, Spielberg, Stegen, Strengleiten, Striessendorf, Unterweiherhaus, Waltenhof, Wiefelsdorf, Wöllmannsbach, Ziegelhütte, Zielheim

 

Weitere Informationen sind der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Schwandorf vom 04.02.2017 zu entnehmen.


Schwandorf, 06.02.2017
Haupt- und Presseamt


Lothar Mulzer
Hauptamtsleiter

Karte Stadt Schwandorf

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http://www.total-lokal.de/city/schwandorf/data/92421_49_01_16/Inmitten der Urlaubsregion Oberpfälzer Seenland liegt das Mittelzentrum Schwandorf mit einer über 1.000jährigen Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten. Im historischen Blasturm erblickte am 29.4.1812 der Komponist der Bayernhymne, Konrad-Max-Kunz, das Licht der Welt. Die flächenmäßig fünftgrößte Stadt Bayerns ist hervorragend an das überregionale Schienen- und Straßennetz angebunden. Das moderne Schwandorf bietet ein abwechslungsreiches Freizeit- und Kulturangebot, familienfreundliches Wohnen und qualifizierte Arbeitsplätze. 

 

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